Geröllfang

Ein Geröllfang ist ein zentraler Bestandteil von modernen Kläranlagen. Er fängt feste Stoffe wie Kies, Sand oder Splitt oder Treibgut auf, die durch das Abwasser- oder Oberflächenwasser in das Leitungssystem gelangen. Die frühzeitige Abscheidung dieser Partikel schützt nachgelagerte Anlagenkomponenten wie Sandfänge, Pumpwerke oder Rechenanlagen vor Verschleiß und Verstopfungen.

Spezifikationen

Funktionsweise

Ein Geröllfang nutzt die Schwerkraft, um Abwasser zu reinigen. Grobstoffe wie Kies, Sand oder Splitt setzen sich durch ihre höhere Dichte im Geröllfang ab. Das restliche Abwasser fließt weiter. Das verbessert die Effizienz von Kläranlagen und anderen Wasseranlagen und verringert den Aufwand für die Wartung deutlich.

Für verschiedene Einbauorte gibt es unterschiedliche Bauformen und Werkstoffe, zum Beispiel für Kläranlagen, Regenrückhaltebecken oder Einlaufbauwerke. Die Geröllfänge bestehen aus Edelstahl V2A (1.4301 / 1.4541) oder Edelstahl V4A (1.4404 / 1.4571) und sind auf die standortbedingten Anforderungen ausgelegt.

Zusätzliche Funktionen verbessern die Effizienz der Geröllfänge. Dazu gehören bewegliche Korbeinsätze oder eingebaute Rechen am Einlauf. Diese halten grobe Teile zurück, die auf dem Wasser schwimmen.

Vorteile

  • 01

    Reduzierung von Reinigungs- und Wartungsarbeiten

  • 02

    Individuelle Anpassung an die Einbausituation ihrer Anlage

  • 03

    Sammelt und hält Geröll, Kies, Splitt und Treibgut zurück

  • 04

    Schnelle und unkomplizierte Entleerung im laufenden Betrieb

  • 05

    Wartungsarmer Betrieb durch robuste, bewegungsfreie Konstruktion

  • 06

    Verringert Betriebsausfälle und senkt Instandhaltungskosten

Seitenansicht

Isometrie

Vorderansicht

Draufsicht

Legende

Abkürzung Definition (Maßeinheit)
t Materialstärke (mm)
H Höhe (mm)
BI Breite Innen (mm)
BA Breite Außen (mm)
TI Tiefe Innen (mm)
TA Tiefe Außen (mm)

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